Einmal im Jahr dürfen alle Realschülerinnen und -schüler die Schulbücher gegen ihren Sportrucksack tauschen und verbringen den Schultag gemeinsam auf dem Sportplatz. Diese Sportveranstaltung gibt es seit Jahrzehnten. Sie ist an Schulen in Deutschland gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz ein verbindlicher Sportwettbewerb. Vorläufer der Bundesjugendspiele waren die im Jahr 1920 erstmals durchgeführten Reichsjugendwettkämpfe. Später nannte man die Veranstaltung „Bundes-Jugendwettkämpfe“, seit 1952 gilt die Bezeichnung „Bundesjugendspiele“. Je nach erreichtem Punktestand erhalten alle Teilnehmer als Anerkennung für die erbrachte sportliche Leistung Urkunden (Teilnehmer-, Sieger- oder Ehrenurkunden). Die Ehrenurkunden tragen eine (gedruckte) Unterschrift des Bundespräsidenten.
„Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich unsere Schüler gegenseitig motivieren und sich zu tollen Leistungen anfeuern“, so Realschullehrerin Karin von Conradi. In lockerer Atmosphäre und bei angenehmen Temperaturen absolvierten am 24.August die Realschüler einen Dreikampf aus Laufen, Werfen und Weitsprung. Parallel konnte man sich auf dem Kunstrasenfeld mit Frisbee, Fußball oder auch Wikingerschach vergnügen. Für Getränke, frische Waffeln und weitere Snacks sorgten Schüler der 10.Klassen. Erste Hilfe leisteten die Mädchen und Jungs vom Schulsanitätsdienst in ihren Wettkampfpausen. Sportlehrer Philipp Bako dankt allen Helfern: „Ihr habt durch eure tatkräftige Unterstützung dazu beigetragen, dass wir einen schönen Tag als Schulgemeinschaft verbringen konnten.“
Text: Karin von Conradi
